Ein Ort für Menschen die Wandel nicht abwarten, sondern gestalten wollen

Wandelzirkus

Hier darf alles in Bewegung kommen.

Wandelzirkus ist kein fertiges Haus, sondern ein wachsender Ort. Manches steht schon, manches entsteht gerade und für vieles ist noch Platz.

Wortspiel? Ja. Aber nicht nur.

Wandel, weil nichts bleibt, wie es ist. Wandel passiert sowieso. Aber wir können mitgestalten, wohin er führt. Im eigenen Leben, miteinander und in der Gesellschaft.

Zirkus, weil das Wort nach Wanderzirkus klingt. Nach Bewegung und Aufbruch. Nach einem Ort, der nicht fertig ist und nicht an einem Platz klebt. Nach einem Dach, unter dem unterschiedliche Menschen, Ideen und Perspektiven Platz haben. Wo ausprobiert, gelernt, gestaltet und auch gelacht werden darf.

Wandelzirkus schafft Raum dafür.

Und Zirkus auch deshalb, weil wir uns hier nicht zum Narren machen müssen. Sondern einfach Narren sein dürfen.

Yanik Sousa

Wer steckt dahinter

Yanik Sousa (*1992)
Initiator · Sozialarbeiter · überzeugter Narr

Ich habe den Wandelzirkus ins Leben gerufen. Momentan „bin“ ich der Wandelzirkus – langfristig soll daraus etwas entstehen, das von unterschiedlichen Menschen mitgestaltet und mitgetragen wird.

Der Wandelzirkus soll Raum dafür bieten, dass Menschen und Ideen zusammenkommen und neue Angebote, Projekte und Formate entstehen können. Eigene Ideen können hier mit Unterstützung weiterentwickelt und umgesetzt werden, bestehende Angebote können sich durch neue Perspektiven und Kompetenzen weiterentwickeln, und Menschen können sich auch längerfristig einbringen.

Mehr über mich & was ich mitbringe

Auch ausserhalb des Wandelzirkus

Etwas in Bewegung bringen?

Nicht jede gute Idee braucht ein neues Projekt im Wandelzirkus. Auch Organisationen, Vereine und Gruppen können Unterstützung erhalten, wenn sie etwas entwickeln, klären oder gemeinsam voranbringen möchten.

Zu den Angeboten

Melde dich

Neugierig?

Ein paar Zeilen reichen. Wer du bist, was dich bewegt, warum du hier gelandet bist.

yanik@wandelzirkus.ch
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Begleitung

Bewegung im eigenen Leben


Veränderung passiert nicht nur im Kopf.

Sie passiert im Körper, im Verhalten und im Kontakt mit deiner Umwelt. Die Begleitung verbindet Verstehen mit Ausprobieren und bezieht auch ein, wie dein Nervensystem auf Belastung und Veränderung reagiert.

«Ich glaube nicht, dass man sich aus Krisen herausdenken kann. Aber man kann sich herausbewegen.»

Für Menschen, die merken, dass etwas in Bewegung ist. Vielleicht steht eine Entscheidung an, ein Übergang, ein Abschied oder ein Neuanfang. Vielleicht ist noch gar nicht klar, was sich verändern soll, nur dass es so wie bisher nicht ganz weitergehen kann.

Ein möglicher Ablauf

0
Erstkontakt · per E-Mail, Telefon oder WhatsApp
Eine kurze Schilderung der Situation oder die Bitte um eine Rückmeldung reicht. Ich melde mich innert 48 Stunden.
1
Erstgespräch · kostenlos · ca. 30–45 Min. · online oder in Person
Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob und wie eine Begleitung Sinn macht. Du kannst danach in Ruhe und frei entscheiden.
2
Verstehen – Einstieg und Orientierung
Wir erkunden: Wofür nutzt du deine Zeit? Wo spürst du noch Lebendigkeit – und wo nicht mehr? Welche Rollen spielst du? Was zeigt sich an Mustern, Ressourcen, Stärken?
3
Erproben – Vertiefung und Experimente
Aus dem Verstehen entstehen konkrete Impulse. Wir probieren aus – gedanklich im Gespräch, praktisch mit und am Körper, kreativ im Alltag. Was erschliesst dir mehr Spielraum?
4
Integrieren – Verankerung und Übergang
Was hat sich verändert? Was trägst du mit? Was brauchst du noch? Wir schauen gemeinsam auf den Weg zurück – und nach vorne. Ein Abschluss ist kein Ende, sondern ein Übergang.

Was danach kommt, bestimmst du. Wenn du möchtest, melde ich mich nach zwei bis drei Monaten kurz – einfach um zu hören, wie es läuft.

Konditionen

Kosten

Kostenloses Erstgespräch. Danach CHF 120/Std.

Finanzielle Engpässe? Melde dich trotzdem. Wir schauen gemeinsam, was möglich ist.

Format

5–10 Sitzungen
60–90 Min. pro Sitzung
Rhythmus alle 1–4 Wochen

Orte

– Draussen
– Gemieteter Raum
– Online
– Bei dir zu Hause

Erstgespräch anfragen
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Bildung

Bewegung im Denken


Bildung im Wandelzirkus entsteht gemeinsam. Fachpersonen bringen Themen und Expertise mit – aber auch wer eine Idee hat und sie umsetzen möchte, ist willkommen. Der Wandelzirkus schafft den Rahmen und den Ort und hilft dabei, das Passende zusammenzubringen.

Aktuelle Weiterbildungen

Restorative Practices

kennenlernen · erproben · weiterdenken

«Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Raum. Dort werden wir uns begegnen.» – frei nach Rumi

Restorative Practices eröffnen neue Perspektiven auf das Zusammenleben, den Umgang mit Konflikten sowie die Bewältigung von Verletzungen und Unrecht. Sie stärken Beziehungen und Gemeinschaft, fördern Zuhören, Beteiligung und gegenseitige Verantwortung und helfen, Konflikten vorzubeugen. Wo Unrecht geschieht, unterstützen sie dabei, unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse sichtbar zu machen und Wege zu Verantwortung und Wiedergutmachung zu eröffnen. Ihre Wurzeln liegen in Restorative Justice, besonders bekannt aus Justiz und Strafrecht. Restorative Practices gehen jedoch weit darüber hinaus und eröffnen Handlungsmöglichkeiten in Sozialer Arbeit, Schulen, Gemeinwesen, Organisationen und Alltag.

Mehr zur Weiterbildung erfahren

Das Wochenende

Die Weiterbildung umfasst 15 Kontaktstunden und findet mit maximal 15 Teilnehmenden statt. Eine kleine Gruppe. Viel Raum für Lernen, Begegnung und Reflexion – auch bei gemeinsamen Mahlzeiten und freiwilligem Austausch am Abend. Neben fachlichen Impulsen und Diskussionen steht das praktische Erleben im Zentrum: Du lernst erste restorative Methoden kennen, erprobst Arbeitsweisen und erkundest, was eine restorative Haltung im Umgang mit Konflikten, Verletzungen und Verantwortung ermöglichen kann. Dabei bleibt Raum, eigene Erfahrungen aus Beruf, Alltag und gesellschaftlichem Umfeld einzubringen und über Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen nachzudenken.

Für wen

Für Fachpersonen aus Sozialer Arbeit, Psychologie, Bildung, Gemeinwesen- und Konfliktarbeit sowie Justiz und für Menschen, die sich aus persönlichem oder gesellschaftlichem Interesse mit Restorative Practices auseinandersetzen möchten. Angesprochen sind alle, die neue Perspektiven auf Konflikte, Verantwortung und Wiedergutmachung gewinnen und ihre Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit schwierigen Situationen erweitern möchten.

Was du mitnimmst

→ Eine Auseinandersetzung mit Herkunft, Haltung und zentralen Prinzipien von Restorative Justice

→ Einblicke in vielfältige Anwendungsfelder restorativen Handelns in Alltag, Beruf und Gesellschaft

→ Erste praktische Erfahrungen mit konkreten Methoden und Arbeitsweisen

→ Anregungen für den Umgang mit Konflikten, Verletzungen, Verantwortung und Wiedergutmachung in Alltag und Beruf

→ Impulse zur Reflexion und zum Weiterdenken in Alltag, Beruf und Gesellschaft

Ein Einstieg, der weiterführen kann

Das Wochenende ist eine Einführung, vermittelt Grundlagen und ermöglicht erste praktische Erfahrungen mit Restorative Practices. Es bietet Anregungen und Werkzeuge, die im eigenen beruflichen oder persönlichen Umfeld weiter erkundet und angewendet werden können. Die Weiterbildung qualifiziert ausdrücklich nicht zur selbstständigen Begleitung komplexer Prozesse, kann und soll aber Ausgangspunkt für weitere Vertiefung und Qualifizierung sein und dazu anregen, sich zu vernetzen, gemeinsam weiterzudenken und restorative Ansätze im eigenen Umfeld einzubringen und weiterzutragen.

Rahmen

Datum

19.–21. Februar 2027

Zeit

Beginn: Freitag, 13:30 Uhr
Ende: Sonntag, 12:00 Uhr

Ort

Impulszentrum Holdenweid
Holdenweidweg 17
CH-4434 Hölstein

Kosten

Kursgebühr: CHF 650.–
inkl. Seminarleistungen am Veranstaltungsort und Mittagessen am Samstag.
Übernachtung & Frühstück durch Teilnehmende selbst zu organisieren.
Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Impulszentrum Holdenweid.
Gemeinsame Abendessen am Freitag und Samstag können bei der Anmeldung optional dazugebucht werden.

Anmeldefrist

15. Januar 2027

Fachliche Leitung

Claudia Christen
MSc Criminology & Criminal Justice · Präsidentin Swiss RJ Forum

Rehzi Malzahn
Zertifizierte Mediatorin in Strafsachen (DE) · Autorin · Restorative Justice Praktikerin

Ausschreibung als PDF herunterladen
Jetzt anmelden Fragen zur Weiterbildung
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Begegnung

Bewegung zwischen Menschen


Wandelzirkus soll nicht nur ein Ort für Beratung und Weiterbildung sein. Es soll auch Möglichkeiten geben, zusammenzukommen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Menschen und Perspektiven kennenzulernen, denen man im eigenen Alltag vielleicht nicht begegnet.

Wie das konkret aussieht, steht noch nicht fest. Denkbar sind Gesprächsabende, gemeinsame Erkundungen eines Themas oder ganz neue Formate.

Eine Idee teilen oder ins Gespräch kommen
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Kooperationen

Bewegung in Gemeinschaften


Wandel entsteht selten allein. Deshalb ist hier Raum für gemeinsame Projekte mit Menschen, Organisationen und Initiativen, die etwas Ähnliches bewegt.

Vielleicht gibt es schon eine Idee. Vielleicht nur eine Frage, ein Thema oder das Gefühl, dass etwas entstehen könnte. Daraus kann eine Kooperation, ein gemeinsames Projekt oder ein neues Format wachsen.

Nicht alles davon muss Teil des Wandelzirkus werden. Manchmal kann ich auch etwas zu einem Vorhaben beitragen, das bereits anderswo zuhause ist.

Wenn du eine Idee hast oder einfach schauen möchtest, was gemeinsam entstehen könnte: melde dich.

Ins Gespräch kommen
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Angebote

Auch ausserhalb des Wandelzirkus


Nicht jede gute Idee braucht ein neues Projekt im Wandelzirkus. Manchmal braucht eine Organisation, ein Verein oder eine Gruppe einfach jemanden, der eine Idee mitentwickelt, ein Vorhaben ins Rollen bringt oder für eine Zeit Verantwortung übernimmt.

Ich begleite auch Organisationen, Vereine und Gruppen, wenn sie etwas entwickeln, klären oder gemeinsam voranbringen möchten:

Das kann ein einzelner Tag sein, ein konkretes Projekt oder eine Aufgabe über mehrere Monate. Entscheidend ist für mich weniger, ob eine Anfrage in eine fertige Schublade passt, sondern ob wir gemeinsam etwas Sinnvolles daraus machen können.

Ein möglicher Einstieg Ideen- & Projektwerkstatt Ein konzentrierter Blick von aussen für Ideen, Vorhaben und Projekte, die klarer werden oder wieder in Bewegung kommen sollen.

Worum es gehen kann

Vielleicht gibt es eine erste Idee, ein neues Angebot, ein Projekt oder einfach das Gefühl, dass etwas verändert werden sollte. Gemeinsam sortieren wir, schärfen die eigentliche Frage, wechseln Perspektiven und machen mögliche nächste Schritte sichtbar.

  • Ideen klären und weiterentwickeln
  • festgefahrene Fragen aus neuen Blickwinkeln betrachten
  • Ziele, Beteiligte und unterschiedliche Bedürfnisse zusammenbringen
  • erkennen, was bereits trägt – und was verändert werden könnte
  • konkrete nächste Schritte entwickeln

Wie ich arbeite

Ich komme nicht mit einer fertigen Lösung für euer Fachgebiet. Ihr bringt das Wissen über eure Situation und euren Kontext mit; ich bringe Fragen, Struktur, Aussenperspektive und Erfahrung aus Sozialer Arbeit, Projektentwicklung und -koordination, Beteiligung sowie der Begleitung von Menschen und Projekten ein.

Dazu gehört für mich auch ein freundlicher, aber kritischer Blick auf die eigene Rolle: Welche Annahmen bringen wir mit? Was tragen wir selbst zu einer Situation bei? Welche Strukturen halten vielleicht etwas aufrecht – und was davon liegt in unserem Einflussbereich? Es geht dabei nicht um Schuld, sondern darum, Handlungsspielräume zu erkennen.

Es darf gedacht, ausprobiert, verworfen und neu zusammengesetzt werden. Ziel ist nicht zwangsläufig ein perfekter Plan, sondern mehr Klarheit, neue Möglichkeiten und eine Richtung, mit der ihr sinnvoll weiterarbeiten könnt.

Was enthalten ist

Vorab schickt ihr mir einige kurze Informationen zur Ausgangslage und zur Frage, die euch beschäftigt. Darauf bereite ich mich vor. Danach arbeiten wir rund zwei Stunden gemeinsam. Im Anschluss erhaltet ihr eine kompakte Zusammenfassung mit den wichtigsten Gedanken, offenen Fragen und möglichen nächsten Schritten.

Dauer

ca. 2 Stunden gemeinsame Arbeit

Format

online oder vor Ort

Kosten

CHF 290.–
inkl. kurzer Vorbereitung und kompakter Nachbereitung

Anfrage stellen
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In den vergangenen Jahren habe ich in unterschiedlichen sozialen und zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen gearbeitet.

Menschen begleiten

In meinen sozialpädagogischen Tätigkeiten standen Beziehungsarbeit, Beratung und die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen im Zentrum. Dabei habe ich mit Kindern und Jugendlichen, Eltern, Bezugspersonen und Fachstellen zusammengearbeitet und erlebt, wie wichtig es ist, Menschen nicht vorschnell einzuordnen, sondern gemeinsam zu verstehen, was gerade da ist und was hilfreich sein könnte.

Ergänzend habe ich mich in Traumapädagogik, traumasensibler Fachberatung und körperorientierter Selbstregulation weitergebildet. Diese Erfahrungen prägen meine Begleitung bis heute: ressourcenorientiert, auf Augenhöhe und mit dem Ziel, Selbstbestimmung und eigenen Handlungsspielraum zu stärken. Mir geht es nicht darum, Menschen fertige Lösungen zu geben, sondern gemeinsam genauer hinzuschauen, Orientierung zu finden und Schritte zu entwickeln, die zur jeweiligen Person und Situation passen.

Ideen & Projekte in Bewegung bringen

Insbesondere beim Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Zürich habe ich über mehrere Jahre zuerst als Freiwilliger und später als Projektleiter gemeinsam mit Teams und Freiwilligen Projekte und Aktivitäten entwickelt und umgesetzt, Freiwilligengruppen begleitet, Workshops und Bildungsangebote mitgestaltet und zeitweise Führungsverantwortung übernommen.

Besonders gerne bin ich dort, wo aus einer Idee langsam etwas Konkretes wird: Menschen zusammenbringen, Möglichkeiten entdecken, Strukturen schaffen und gemeinsam ausprobieren, was funktionieren könnte.